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Wussten Sie schon, dass…?

Sieben spannende Fakten über Geranien.

Klar, wir alle kennen Geranien – sie gehören mit ihrer langen Blühzeit und großen Vielfalt zu den beliebtesten Zierpflanzen des Landes. Aber es gibt noch so viel mehr über sie zu wissen: Wir haben die sieben spannendsten Fakten über Geranien zusammengetragen.
Geranien gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen überhaupt – überall in der Bundesrepublik sind sie zu bewundern. Aber auch in vielen anderen europäischen Staaten sind sie äußerst populär: Tatsächlich werden in Europa pro Jahr rund 400 Millionen (!) von ihnen verkauft, in Tausenden von Sorten, Farben, Größen blühen sie an vielen Standorten. Kein Wunder, dass man oftmals das Gefühl hat, sie wirklich gut zu kennen. Aber ist das tatsächlich so? Hier kommen zehn spannende Fakten über die Geranie, die kaum jemand weiß.

1. Sie heißt eigentlich anders.

Die Geranie wurde im 17. Jahrhundert von Südafrika aus nach Europa importiert und erhielt von einigen Botanikern einen falschen Namen verpasst: Sie nannten sie „Geranie“, weil sie dem heimischen Staudengewächs so ähnlich sah. Erst gegen Ende des 18. Jahrhundert fiel der Fehler auf, die neue Pflanze bekam den Namen „Pelargonium“. Allerdings hatte sich „Geranie“ schon eingebürgert, die Bezeichnung „Pelargonie“ konnte sich im Volksmund nicht mehr durchsetzen.
Sie stammt aus Südafrika.
„Geranien“ kommen ursprünglich aus Südafrika. In dem dortigen fruchtbaren, tropischen Klima gedeihen sie besonders gut. Wohl auch deswegen gibt es dort rund 250 Geranienarten – vom zwei Meter hohen Geranienstrauch bis hin zur knorrigen Sukkulenten, die in ihren dicken Stängeln das Wasser speichern kann. Auch in Australien, dem Iran, Irak und Neuseeland wachsen Pelargonien.

2. Sie ist ein nationales Symbol.

Die Geranie ist mittlerweile in vielen europäischen Ländern sehr beliebt – neben den Deutschen sind insbesondere die Schweizer große Fans der Blume, pflanzen sie millionenfach in ihre Beete und schmücken damit ihre Balkone. Sie haben die Geranie deswegen sogar zu ihrer Nationalblume erhoben und sehen sie als ein Symbol für ihre helvetische Heimat; es gab und gibt sogar verschiedene Ausstellungen über sie (z. B. in Bern).

3. Sie hilft beim Kochen.

Die Blätter und Blüten der Duftgeranie sind essbar – ja, wirklich. Sie verleihen allen Gerichten dank ihrer ätherischen Öle ein ganz besonderes Aroma: Züchtungen mit Zitronenduft eignen sich besonders für Salate, Sorbets oder Tee, solche mit Rosenaroma verleihen Süßspeisen wie Kuchen, Marmelade oder Desserts eine raffinierte Note und nach Minze duftende Geranien passen hervorragend zu selbst gemachten Limonaden. Guten Appetit!

4. Sie kann heilen.

Nicht nur lecker, sondern auch noch gesundheitsfördernd: Tatsächlich haben viele Geranienarten eine heilende Wirkung. Schon die südafrikanischen Ureinwohner setzten sie bei Krankheiten – insbesondere Atemwegserkrankungen – ein und auch heute noch werden die Wurzeln mancher Geranienarten in Erkältungsmitteln verwendet. Andere Arten können beruhigend wirken, gegen Stress und depressive Stimmungen.

5. Sie schützt vor Wespen und Mücken.

Geranien können gegen störende Insekten helfen und damit die Sommerabende auf der Terrasse oder auf dem Balkon retten. Denn in den Blättern mancher Geranienarten befinden sich ätherische Öle, deren Duft für den Menschen angenehm ist. Für Mücken, Wespen und Co. ist er allerdings abschreckend. Ganz besonders wirksam sind in dieser Hinsicht solche Geranien, die einen Zitronen- oder Orangenduft versprühen.

6. Sie bricht Rekorde.

Geranien sind in unzähligen Farben erhältlich: Sie blühen in Rot, Weiß, Rosa, Pink, Fliederfarben, Lachs, Orange oder Gelb, außerdem gibt es diverse zweifarbige Varianten. Aber nicht nur bei der Vielfalt ihrer Blütenfarbe ist sie rekordverdächtig, auch bei der Größe: Es gibt Hinweise auf Exemplare, die über fünf Meter hoch sind – oder einen wirklich gigantischen Umfang von mehr als zehn Metern haben.

7. Sie ist wiederstandsfähig.

Und als wäre das alles noch nicht genug, ist die Geranie auch noch besonders widerstandsfähig und pflegeleicht. Genug Gründe für die Geranie gibt es also auf jeden Fall. Wer nun selber mal ausprobieren möchte, sie auf dem Balkon oder im Beet anzupflanzen, der sollte sich trauen. Es lohnt sich!